
von Salman Haris

Bevor wir uns kennengelernt haben, hatten unsere Leben wenig gemeinsam. Salman lebte in Sri Lanka, Sarah in der Schweiz. Wir waren beide damit beschäftigt, uns unser eigenes Leben aufzubauen, und arbeiteten Vollzeit als Freelancer. Keiner von uns war auf der Suche nach einer Beziehung. Wir waren zufrieden damit, unser eigenes Ding zu machen, an unseren Unternehmen zu arbeiten und unser Leben auf unsere Weise zu gestalten.
Dann kam Sarah völlig unerwartet für eine Hochzeit in der Familie nach Sri Lanka. Einige von Salmans Tanten lebten in der Schweiz. Sie wollten die Familie überraschen, indem sie unangekündigt direkt bei der Hochzeit auftauchten. Auch Sarah wurde eingeladen, bei dieser Überraschung dabei zu sein.
Dass Sarah überhaupt eingeladen wurde, hatte aber noch eine andere kleine Vorgeschichte. Sarah hatte einen Hund namens Balto. Durch ihn hatte sie sich mit der Tochter einer von Salmans Tanten angefreundet, die in der Schweiz lebte. So entstand schliesslich die Verbindung zu Salmans Familie. Ohne Balto wäre es vielleicht nie dazu gekommen.
Aus einer einfachen Einladung wurde nach und nach ein Urlaub in Sri Lanka. Sarah hatte keinen grossen Plan. Sie wusste ein wenig über das Land, wollte aber vor allem Zeit mit der Familie verbringen, die Hochzeit geniessen und etwas Neues erleben. Sie ahnte nicht, dass diese Reise irgendwann ihr Leben verändern würde. Und Salman hatte keine Ahnung, wie wichtig die Schweizerin, die mit seiner Familie ankam, einmal für ihn werden würde.
Als wir uns zum ersten Mal begegneten
Wir lernten uns am Flughafen kennen. Eine von Salmans Tanten stellte uns einander vor, wir begrüssten uns und schüttelten uns die Hand. Eigentlich eine ganz gewöhnliche erste Begegnung. Trotzdem waren wir irgendwie schon ein bisschen neugierig aufeinander. Wir nahmen beide etwas am anderen wahr, ohne damals wirklich zu verstehen, was dieses Gefühl bedeutete.
Salman erinnert sich daran, dass er mehr über diese Schweizerin wissen wollte, die plötzlich mit seiner Familie angekommen war. Sarah weiss noch, wie überraschend wohl sie sich bei ihrer Ankunft in Sri Lanka fühlte. Sie empfand eine Ruhe und sogar ein Gefühl von Zuhause, das sie so in der Schweiz noch nicht erlebt hatte. Die Atmosphäre, die Menschen und die Art, wie alle sie willkommen hiessen, gaben ihr ein gutes Gefühl.
In den ersten Tagen wurden wir natürlich nicht einfach plötzlich ein Paar. Wir fingen an, miteinander zu reden. Wir stellten uns die üblichen Fragen: Was machst du? Wo lebst du? Was arbeitest du und wie verbringst du deine Zeit? Dabei stellten wir fest, dass wir beide als Freelancer arbeiteten.
Diese Gemeinsamkeit gab uns etwas, worüber wir reden konnten. Vielleicht war das genau das, was es brauchte. Wohin das führen würde, wusste damals keiner von uns.
Die WhatsApp-Nummer
Je mehr Zeit wir miteinander verbrachten, desto neugieriger wurde Salman auf Sarah. Er wollte mit ihr in Kontakt bleiben. Direkt nach ihrer Nummer zu fragen, wäre ihm aber etwas zu offensichtlich gewesen. Also suchte er sich einen beruflichen Grund.
Er erzählte Sarah, dass er ihr einen Beitrag zeigen wollte, den er gestaltet hatte. Sarah gab ihm ihre WhatsApp-Nummer. Und ganz ehrlich: Für Salman fühlte sich das wie ein riesiger Erfolg an.
Er schickte ihr das Design, und so begannen unsere Gespräche auch ausserhalb der Treffen mit der Familie. Anfangs ging es vor allem um die Arbeit. Das war der einfachste Weg, im Gespräch zu bleiben. Weil wir beide selbstständig waren, verstanden wir den Arbeitsalltag des anderen und konnten stundenlang darüber reden.
Nach und nach erfuhren wir mehr voneinander. Wenn Sarah sich bei jemandem wohlfühlt, ist sie ein ziemlich offenes Buch. Salman wiederum kann gut zuhören. Das passte irgendwie sehr gut zusammen. Irgendwann dachte Salman: «Ich möchte diesen Menschen wirklich besser kennenlernen.» Zunächst sprach es keiner von uns aus, aber wir merkten beide, dass sich etwas entwickelte.
Als es sich nach mehr anfühlte
Nach einigen Wochen voller Gespräche und gemeinsamer Zeit merkten wir, dass sich das nicht mehr wie eine gewöhnliche Freundschaft anfühlte. Das war aufregend, brachte aber auch viele Fragen mit sich. Wir kamen aus verschiedenen Ländern und waren völlig unterschiedlich aufgewachsen. Uns war bewusst, dass Gefühle füreinander zu haben das eine war. Ein gemeinsames Leben aufzubauen, wäre eine viel grössere Entscheidung.
Sarahs Rückflug in die Schweiz rückte näher. Plötzlich fühlte sich die Zeit, die uns noch blieb, sehr kurz an. Dann ergab sich unerwartet etwas: Salmans Tante blieb wegen eines Termins für ihre doppelte Staatsbürgerschaft noch eine Woche länger in Sri Lanka. Sarah entschied sich, diese zusätzliche Woche mit ihr zu bleiben.
So hatten wir mehr Zeit, miteinander zu reden, uns besser zu verstehen und darüber nachzudenken, was wir eigentlich fühlten. Wir sprachen über unser Leben, unsere Familien und die Dinge, die uns wichtig waren. Wie es danach weitergehen sollte, wussten wir trotzdem noch nicht.
Damals fühlte es sich vielleicht einfach wie eine Ferienverlängerung an. Rückblickend wurde diese zusätzliche Woche zu einem wichtigen Teil unserer Geschichte.
Ein kleines Geschenk, das viel bedeutete
Eine von Salmans liebsten Erinnerungen an diesen ersten Besuch entstand kurz vor Sarahs Rückflug. Er wollte ihr etwas Persönliches schenken. Also zeichnete er ein Porträt von ihr mit Bleistift, rahmte es ein und schenkte es ihr am Strand.
Es war ein einfaches Geschenk, aber es bedeutete ihr sehr viel. Auf der Rückfahrt nach Negombo weinte Sarah im Auto. Für Salman zeigte dieser Moment etwas, das er besonders an ihr mochte: Sarah braucht keinen Luxus oder teure Geschenke, um sich wertgeschätzt zu fühlen. Sie sieht die Gedanken und die Mühe, die dahinterstecken, und ist ein sehr feinfühliger Mensch.
Auch für Sarah war in diesen Tagen etwas Wichtiges passiert. Bei Salman fühlte sie sich sicher und wohl, auf eine Weise, die sie vorher noch nicht gekannt hatte. Sie erlebte ihn als liebevollen, positiven Menschen, bei dem sie einfach sie selbst sein konnte, ohne sich verurteilt zu fühlen.
Irgendwann ging der Urlaub zu Ende. Unsere Gefühle waren noch da, aber wie es weitergehen würde, war offen. Sarah musste sich mit einigen Dingen in ihrem eigenen Leben auseinandersetzen und für sich Klarheit finden. Deshalb machten wir uns keine Versprechen und wussten nicht, wie unsere Zukunft aussehen würde. Wir verabschiedeten uns mit dem Wissen, dass wir in Kontakt bleiben und schauen würden, was sich daraus entwickelte. Dann flog Sarah zurück in die Schweiz.
Und jetzt?
Einige Monate später
Als Sarah wieder in der Schweiz war, blieben wir in Kontakt. Zunächst drehten sich unsere Gespräche hauptsächlich um unsere Unternehmen und unseren Alltag. Wir lebten wieder in zwei verschiedenen Ländern, und Sarah brauchte Zeit für sich. Zurück in der Schweiz hatte sie den Raum, über alles nachzudenken, was in Sri Lanka passiert war. Es gab Dinge aus ihrer Vergangenheit, denen sie sich stellen und die sie verstehen und verarbeiten musste. Ausserdem wollte sie herausfinden, was sie sich wirklich für ihre Zukunft wünschte.
Für Salman bedeutete das, geduldig zu sein. Er wollte Sarah nicht unter Druck setzen oder ihr das Gefühl geben, dass sie seinetwegen eine Entscheidung treffen musste. Eines war uns beiden klar: Wir mussten nichts überstürzen. Wenn wir eine Beziehung eingehen würden, dann weil wir uns beide bewusst dafür entschieden hatten und nicht aus Angst, einander zu verlieren.
Also redeten wir weiter. Manchmal über die Arbeit, manchmal über ganz alltägliche Dinge oder ernste Themen. Und manchmal redeten wir auch nicht besonders viel. Es vergingen Monate. Sarah nahm sich die Zeit, die sie brauchte, um ihre Gefühle, ihre Vergangenheit und ihre Wünsche besser zu verstehen. Salman wartete, ohne zu wissen, wie sie sich am Ende entscheiden würde. Wir waren beide bereit, beide Möglichkeiten zu akzeptieren. Falls es mit einer Beziehung nicht klappen würde, würden wir das respektieren und als Freunde weitergehen. Falls doch, wussten wir, dass noch einige Herausforderungen auf uns warteten.
Nach dem August veränderte sich dann etwas. Nach Monaten des Nachdenkens, der Gespräche und der Auseinandersetzung mit allem, was wir klären mussten, waren wir am selben Punkt angekommen: Wir wollten dieser Beziehung eine echte Chance geben. Diese Entscheidung war nicht während Sarahs Urlaub gefallen und auch nicht schon vor ihrer Heimreise. Wir trafen sie gemeinsam, nachdem wir beide genügend Zeit und Raum gehabt hatten, um uns sicher zu sein. Ab diesem Moment war alles anders.
Dann begann ganz offiziell die Fernbeziehung
Nachdem wir uns beide entschieden hatten, waren wir offiziell ein Paar. Eine grosse Herausforderung blieb allerdings: Wir lebten in zwei verschiedenen Ländern.
Wir konnten uns nicht einfach treffen, wann immer wir wollten. Nach einem schwierigen Tag konnten wir nicht zusammensitzen oder spontan eine Runde mit dem Auto fahren. Wir hatten Nachrichten und Anrufe, manchmal auch dann, wenn einer von uns müde war oder viel zu tun hatte. Gleichzeitig lernten wir noch, wie wir miteinander kommunizieren konnten. Englisch war für keinen von uns die gewohnte Alltagssprache. Dadurch wurden manchmal selbst einfache Dinge schwierig.
Ein Satz konnte anders ankommen, als er gemeint war. Gefühle über einen Bildschirm zu erklären, war nicht immer leicht. Wir lernten, geduldig zu sein, damit solche Situationen uns nicht auseinanderbrachten. Besonders wichtig war, nicht einfach etwas anzunehmen. Wenn sich etwas falsch anfühlte, sprachen wir darüber. Wenn wir etwas nicht verstanden, fragten wir nach. Und wenn einer von uns Zeit für sich brauchte, versuchten wir, das zu respektieren.
Die Fernbeziehung zeigte uns, dass Verbundenheit nicht bedeutet, jede Sekunde miteinander zu reden. Vielmehr geht es darum, dem anderen zu zeigen, dass er weiterhin einen Platz im eigenen Leben hat, auch über die Entfernung hinweg. Wir teilten unseren ganz normalen Alltag, gute Nachrichten, stressige Momente und alberne Gespräche. Manchmal ging es auch um absolut nichts Wichtiges. Gerade diese alltäglichen Gespräche wurden für uns wertvoll.

Zwei Kulturen, zwei Familien, eine Beziehung
Je näher wir uns kamen, desto deutlicher merkten wir, wie unterschiedlich unsere Welten tatsächlich waren. Unsere Kulturen, Sprachen, Gewohnheiten, Religionen und auch unser Altersunterschied machten manches kompliziert.
Für Salman wurde die Religion zu einer der grössten Herausforderungen. Seine Familie ist muslimisch, und jemanden mit einer anderen Religion zu heiraten, war nicht für alle sofort vorstellbar. Es gab schwierige Gespräche und schwierige Momente. Wir machten uns Sorgen darüber, wie unsere Familien reagieren würden und ob irgendwann alle unsere Entscheidung verstehen könnten.
Sarahs Eltern nahmen Salman ohne Vorurteile an. Das gab uns viel Zuversicht. Auf Salmans Seite brauchte es mehr Zeit und Geduld. Wir lernten, dass Familien manchmal Zeit brauchen, um etwas zu verstehen, das für sie völlig neu ist.
Wir taten in dieser Zeit nicht so, als wäre alles einfach. Es gab gute und schlechte Tage. Wir weinten, lachten, waren unterschiedlicher Meinung, versöhnten uns und redeten weiter. Für uns gehörte das dazu, gemeinsam zu wachsen.
In einer Beziehung zwischen zwei Kulturen muss nicht einer seine Herkunft hinter sich lassen und so werden wie der andere. Es braucht Platz für beide. Sarah lernte mehr über das Leben in Sri Lanka, die Familie und die Traditionen. Salman lernte mehr über das Leben in der Schweiz, Sarahs Denkweise und die Erfahrungen, die sie geprägt hatten. Irgendwo zwischen diesen beiden Welten begannen wir, unser eigenes gemeinsames Leben aufzubauen.
Was uns durch die Zeit auf Distanz geholfen hat
Wenn uns ein anderes Paar fragen würde, wie wir unsere Fernbeziehung geschafft haben, hätten wir keinen besonderen Trick als Antwort. Für uns ging es vor allem darum, ehrlich miteinander zu sein.
Wir versuchten nicht, schwierige Gefühle zu verstecken, nur damit alles positiv wirkte. Wir lernten, dass man jemanden lieben und trotzdem anderer Meinung sein kann. Dass man jemanden vermissen und gleichzeitig Zeit für sich brauchen kann. Und dass man einander auch mit völlig unterschiedlichen Hintergründen verstehen kann, wenn man bereit ist, zuzuhören.
Wir versuchten ausserdem, nicht jedes Gespräch um unsere Beziehung kreisen zu lassen. Wir teilten Dinge aus der Arbeit, Witze, spontane Fotos, kleine Alltagsmomente und Sachen, auf die wir uns freuten. So lernten wir das Leben des anderen weiter kennen, anstatt nur auf das nächste Wiedersehen zu warten.
Vor allem hatten wir eine gemeinsame Zukunft vor Augen, auf die wir beide hinarbeiteten. Etwas zu haben, auf das wir uns freuen konnten, machte die Entfernung leichter.
Ein Jahr später
Nach ungefähr einem Jahr heirateten wir. Wir hielten die Hochzeit einfach, weil eine grosse Feier für uns nicht das Wichtigste war. Es bedeutete uns mehr, nach allem, was wir erlebt hatten, gemeinsam an diesem Punkt angekommen zu sein und beide Seiten unserer Familien glücklich zu sehen.
Der Weg dorthin war nicht perfekt gewesen. Aber es war unser Weg.
Wir entschieden uns, unser gemeinsames Leben in Negombo aufzubauen. Genau dort, wo Sarah damals für einen Urlaub angekommen war, von dem sie nie gedacht hätte, dass er ihre Zukunft verändern würde. Das machte Negombo für uns noch besonderer.
Wie aus unserer Beziehung Soul & Spicy entstand
Wir hatten beide bereits Erfahrung mit der Selbstständigkeit. Deshalb fühlte es sich naheliegend an, gemeinsam etwas aufzubauen. Wir wollten unsere Fähigkeiten mit den Dingen verbinden, die uns Freude machen: Kreativität, Reisen, Menschen, Sri Lanka und neue Ideen. So wurde Soul & Spicy nach und nach Teil unseres Lebens.
Heute unterstützen wir Unternehmen bei Marketing- und Kreativprojekten, organisieren individuelle Touren und Erlebnisse für Reisende in Sri Lanka und arbeiten an unseren eigenen Produkten und Ideen.
Wir wollten aber auch einen Ort schaffen, an dem Menschen uns beide hinter all dem kennenlernen können. Deshalb teilen wir auf Instagram und Facebook unser Leben, unsere Reisen, kulturelle Unterschiede, lustige Momente und alltägliche Erlebnisse.
Dabei wollen wir nicht zeigen, dass alles perfekt ist. Wir teilen einfach, wie unser Leben aussieht, wenn zwei Menschen mit ganz unterschiedlichen Hintergründen beschliessen, gemeinsam etwas aufzubauen.
Was wir voneinander gelernt haben
Sarah hat Salman dabei geholfen, manche Dinge aus einer anderen Perspektive zu betrachten, in gewissen Momenten etwas langsamer zu machen und zu erkennen, dass nicht alles so gemacht werden muss, wie es schon immer gemacht wurde.
Salman hat Sarah eine Seite von Sri Lanka gezeigt, die sie als gewöhnliche Touristin vielleicht nie kennengelernt hätte: das Familienleben, lokales Essen, alltägliche Traditionen, kleine Orte, spontane Pläne und die Menschen dahinter.
Wir haben beide gelernt, dass Unterschiede nicht unbedingt ein Problem sind. Manchmal machen sie eine Beziehung erst interessant.
Es gibt immer noch Momente, in denen wir einander nicht verstehen. Wir haben weiterhin unterschiedliche Meinungen. Und es gibt Tage, an denen einer von uns geduldiger ist als der andere. Aber wir finden immer wieder ins Gespräch. Vielleicht ist das eine der wichtigsten Sachen, die wir gelernt haben.
Man muss nicht bei allem einer Meinung sein. Man muss sich sicher genug fühlen, um über alles reden zu können.
Ein Gedanke zum Schluss
Wenn wir heute an unser Kennenlernen zurückdenken, fallen uns so viele kleine Momente ein, die alles hätten verändern können. Sarah hätte die unerwartete Einladung nach Sri Lanka ablehnen können. Wir hätten uns am Flughafen einfach begrüssen und danach wieder getrennte Wege gehen können. Salman hätte nie nach ihrer WhatsApp-Nummer fragen können. Sarah hätte nach drei Wochen nach Hause fliegen können, anstatt noch eine Woche länger zu bleiben.
Jede dieser Kleinigkeiten hätte unserer Geschichte eine andere Richtung geben können. Aber es kam so, wie es kam.
Zwei Menschen aus Sri Lanka und der Schweiz, mit unterschiedlichen Kulturen, Sprachen, Religionen, Gewohnheiten und familiären Hintergründen, fanden irgendwie einen Weg, sich ein gemeinsames Leben aufzubauen. Wir hatten keinen perfekten Plan und wussten nicht, wohin das alles führen würde. Wir redeten weiter, hörten einander zu, versuchten es immer wieder und entschieden uns füreinander, auch wenn es schwierig wurde.
Vielleicht ist es genau das, was wir mit unserer Geschichte mitgeben möchten: Man trifft einen Menschen nicht immer dann, wenn man nach ihm sucht. Manchmal bringt das Leben zwei Menschen einfach zur richtigen Zeit an denselben Ort und gibt ihnen einen Grund, miteinander zu reden.
Bei uns begann dieses Gespräch an einem Flughafen in Sri Lanka. Heute sind daraus eine Ehe, ein Zuhause, ein Unternehmen, unzählige Reisen und eine Geschichte geworden, die wir gemeinsam weiterschreiben.
So hat Soul & Spicy angefangen. Es gab keinen Businessplan und keine fertig ausgearbeitete Idee. Es gab zwei Menschen, die nicht nacheinander gesucht und sich trotzdem gefunden hatten.
Und wir sind gespannt, was als Nächstes kommt.



